EUROPA


TÜRKEI (04.11-24.11.2011)
Nach unzähligen Zollstationen erreichen wir die Türkei und setzen mit der Fähre in Canakkale auf den asiatischen Kontinent über.
Schnell stellen wir fest, dass die Türkei die zweite Heimat der MIGROS ist.

Auch die in der CH ausrangierten Einklaufswagen finden noch Verwendung.

 Entlang der Küste fahren wir nach Izmir und dann zu den Sinterbecken in Pamukkale, diese sind zu unserem Erstaunen Schneeweiss und mit klarem Wasser und (leider auch) Touristen randvoll gefüllt.



Also geht’s weiter Richtung Antalya. Die Temperaturen entlang der Küste sind im Moment einfach angenehmer. Doch o schreck plötzlich stimmt auch mit den Temperaturen bei unserem Fahrzeug nichts mehr die Temperaturanzeige dreht sich ins unendliche und das Warnlicht blinkt wie verrückt. Was bleibt uns anderes übrig.... anhalten analysieren und reparieren. Nachdem wir den Fehler nicht sofort fanden genügte ein Anruf zum VW Bus Chefmechaniker Martin in die Schweiz (Merci), um das Problem zu finden. Danach Kühlwasserpumpe raus Ventil wechseln Ausgleichsbehälter austauschen Sensor überbrücken und Vogel aus dem Kühlergrill ziehen.

Voilà dr Chärrä louft (scho fasch) ume

Beim Wandern in Ciralle, wo die ewigen Feuer (Chimaere) zu den Felsen rauslodern treffen wir eine Gruppe junger Türkinnen und Türken. Von welchen wir sofort eingeladen werden mit Ihnen auf den ewigen Feuern zu grillieren. Schlussendlich verbringen wir den halben Tag so. Grillieren für Fortgeschrittene!




Zwei Tage später erhalten wir ein Geschenk, zwei volle Taschen mit den köstlichen Früchten aus Can’s Garten mit auf den Weg.



Da die Wetteraussichten schlechter werden, fahren wir gegen Mersin zu, von wo aus wir unser Auto nach Malaysia verschiffen wollen.
Nur ganz so einfach ist die Sache mit dem Verschiffen doch nicht.
Glücklicherweise treffen wir nach einigen Fehlversuchen in einer Speditionsfirma auf Altu, unser Mann in Mersin. Dieser setzt alle Hebel in Bewegung um die richtigen Leute für dieses Unterfangen zusammenzutrommeln. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Gut zwei Tage lang begleitet er uns zu jeglichen Terminen, zeigt und organisiert für uns alles von der Unterkunft über den Barber bis hin zu unserer Weiterreise und vielen türkischen Spezialitäten.

Von seiner Familie werden wir zum Abendessen bei den Schwiegereltern eingeladen, welche uns ein Festmahl mit den besten, aufwändigsten türkischen Gerichten servieren.
Von so viel Gastfreundschaft und Freundlichkeit sind wir tief beeindruckt.



Schlussendlich sind alle Formalitäten betreffend des Verschiffens geklärt und unser Busli am Hafen deponiert. Adem von der Firma Cizgigmrukleme erledigte für uns die Verschiffung und alle dazugehörigen Operationen wie Zoll Schiffahrtsgesellschaft etc.
Für uns ein komisches Gefühl nun ohne unser Fahrzeug unterwegs zu sein die nächsten Wochen.

Demontage der überhohen Dachboxen

 Busli im 20'Container verstaut

Um einen geeigneten Flug zu finden müssen wir nach Istanbul, wir entscheiden uns diesen Weg mit der Eisenbahn zurückzulegen, diese ist sehr günstig aber auch langsam.
Unseren Flug haben wir bereits gebucht, müssen ihn dann aber leider verschieben, da wir eine mühsame Grippe erwischt haben.... Deshalb bleiben wir nun noch ein paar Tage länger in Istanbul.

Einige Impressionen aus Istanbul




GRIECHENLAND (27.10-04.11.2011)
Wir verbringen die Nacht auf einem bereits geschlossenen Camping in Ioannina. :-) 
Von Ioannina fahren wir über einen weiteren Pass nach Igoumenitsa.
Zu unserem Erstaunen sind alle Supermärkte geschlossen, dafür alle Lokale voll mit herausgeputzten Griechen. Entweder ist der Entscheid am Gipfeltreffen so positiv ausgefallen oder es ist ein Feiertag.
Nach einem kurzen Blick im Internet ist uns klar es ist OXI-Tag (Quasi griechischer 1. August :-) )
Einige Kilometer abseits sind wir auf einem kleinen Camping gestrandet, welche noch die letzten Tage geöffnet hat.
Froh mal wieder anständig duschen zu können bleiben wir auf diesem Camping.
Von unserem Platz können wir direkt in das angenehm 21-grädige Meer schwimmen gehen und in der Hängematte relaxen.
 
Nebst dem bekannten Gyros on Pita, welchen wir in Igoumenitsa verspeisen gibt es zum Essen frische Doraden, welchen wir zwar nicht selbst gefangen und ausgenommen, jedoch zubereitet haben.
Da die Saison-Fährverbindungen am 31. Oktober enden, war schnell klar, dass ein Inselhopping in die Türkei nicht möglich ist.
Also los auf dem Landweg via Arta, Lamia, Olymp nach Alexandroupolis.zur türkischen Grenze.
Beim Olymp haben wir gestoppt um diesen bei einer 8-stündigen Wanderung bis auf 2866 m.ü.m zu erklimmen. Die darauf folgenden Tage hatten wir bei jeder Treppe eine Erinnerung daran J



 Auf dem Skalas 2886m.ü.M.(einem Hauptgipfel des Olymps)

Während der Reise durch das griechische Land haben wir viele Baumwollfelder und bergiges Hinterland durchquert



ALBANIEN (26.-27.10.2011)
Von der Küste Montenegros fahren wir Land einwärts Richtung albanische Grenze.
Die Grenzkontrolle ist schnell durch und wir sind in Albanien, definitiv das Land der Mercedes Benz.
Die meist asphaltierte Strasse führt uns teilweise Wort wörtlich über Stock und Stein.
 An die Fahrweise der Landsleute müssen wir uns zu Beginn noch etwas gewöhnen.
Via Durrës geht’s weiter nach Vlorë
In einer malerischen Bucht von Himarë finden wir kurz vor dem Eindunkeln einen Stellplatz.
Wir sind nicht die Ersten. Elodie und Sébastien, ein junges französisches Pärchen logiert ebenfalls an diesem Platz.
Das Abendprogramm ist daher sehr unterhaltsam und kurzweilig.
Vielleicht treffen wir die beiden ja in Griechenland oder sogar in der Türkei wieder.

Am nächsten Tag fahren wir, bei strahlend schönem Wetter (wir können das erste Mal kurzärmlig und mit offenen Fenstern fahren) nach Sarandë.
Wir wechseln einige Euros in LEK und kommen so endlich zu unserem lang ersehnten Burek (Krapfen aus Blätterteig mit div. Füllungen wie Käse, Spinat, Fleisch etc.).
Vor unserer Weiterfahrt nach Griechenland kaufen wir in der Markthalle einheimisches Gemüse und Mandarinen.


Wo ist Walter (resp. unser Busli)? (Sarande)

Der griechische Generalstreik ist zum Glück vorbei uns so passieren wir die Grenze mühelos.


MONTENEGRO (22.-26.10.2011)

Weiter geht’s der Küste entlang über die Grenze nach Montenegro, wo wir unterwegs die Stadt Kotor (schöne Altstadt) besichtigen. Anschliessend „jagen“ wir mit unserem Busli die 1300 Höhenmeter zum Nationalpark Lovcen hinauf. Der Nationalpark sticht besonders durch seine Höhe hervor wodurch man eine super Sicht zum Meer und dem Hinterland hat. 


Dann zieht es uns wiederum zurück an die Küste nach Ulcinj, mit ihrem milderen Klima. Wir haben ein Camping direkt an einem einsamen Strand. Fast so einsam ist auch der Platz, nur noch ein weiterer Camper steht da.
Wir spannen einige Tage aus und gehen im nahe gelegenen Restaurant Fisch essen.

 

 
Morgenstimmung an unserem Stellplatz bei Kotor


BACK TO CROATIA (19.-22.10.2011)
Zurück in Kroatien an der Küste, geniessen wir das angenehme Klima am Meer. Nach drei Tagen zieht es uns dann aber doch wieder weiter. So fahren wir weiter nach Dubrovnik wo wir uns die schöne Altstadt anschauen, welche aber durch Kreuzfahrtpassagiere gerade recht voll ist, so dass wir recht zügig weiterfahren.


BOSNIEN HERZEGOWINA (17.-19.10.2011)
Die Einreise nach Bosnien gestaltete sich einfach schon kurz nach der Grenze freuten wir uns über den Anblick eines VW Bus T3, dass die hier an wirklich jeder Ecke stehen überraschte uns dann aber doch. Bosnien das Land der VW T3 Busse!!! 

Mit unseren VW T3 waren wir in bester Gesellschaft

Da die Temperaturen immer noch zu wünschen übrig liessen, haben wir uns im erst besten Supermarkt in Bosnien einen Elektroheizer (Marke:Einhell) angeschafft, den wir auf dem Campingplatz von Sarajevo bereits anschliessen konnten… So schön :-)….
Sarajevo selbst gefiel uns sehr gut, vor allem die Altstadt hat Charme und das Essen (Ćevapčići) ist super. Von vergangenen schweren Zeiten, zeugen nur noch Einschusslöcher in alten Gebäuden, welche aber zusehends neuen modernen Gebäuden weichen.





@ alle Thuner: „Fulehung“ in Sarajevo


Auf unserer Weiterreise  zurück nach Kroatien haben wir an der Quelle des Flusses Bosna (Namensgeber der Landes) gehalten.
Die wunderschön, ruhig gelegene Parkanlage hat unsere Fotosammlung erweitert.

Nach einem weiteren Stopp in Mostar (Besichtigung der Altstadt) sind wir über das bosnische Gebirge bis an die Küste gereist.


 
KROATIEN (16.-17.10.2011)
Da es uns trotz Thermalbadbesuch (in Dolenjske Toplice SLO) in den Nächten zu kalt wurde sind wir weiter Richtung Süden, nach Kroatien zum Plitvicka Nationalpark gezogen.
Der Nationalpark verblüffte uns mit seiner Schönheit und Natürlichkeit, so viele Wasserfälle und Seen auf einem Fleck anzutreffen ist unglaublich. Schon Winnetou (Schatz am Silbersee) wusste damals wo es schön ist.
Da wir keine Indianer sind und anstelle der Felle nur Schlafsäcke (inkl. Flauschis) dabei haben, froren wir wieder gewaltig an den …… Temperaturen unter dem Gefrierpunkt rückten uns zu leibe.
Auf nach Bosnien!!!

Da wars' schon kalt......




SLOWENIEN (13.-16.10.2011)
Via Ljubljana fuhren wir nach Dolenjske Toplice, wo wir herzlich begrüsst und auch gleich zum Jabolka (Apfelfest), welches am nächsten Tag starten würde, eingeladen wurden. Deshalb blieben wir noch 2 Tage länger und feierten mit den Leuten vom CCS (Camping Club Slowenien) Jabolka, Jahrestreffen und Geburtstag bei slowenischem Wein und Marroni vom Feuer-> nun mussten wir doch nicht auf unsere heiss geliebten Marroni verzichten!



Gleichzeitig erhielten wir die Gelegenheit, uns einem Ausflug, zu den im Wald versteckten Partisanenzentren vom 2ten Weltkrieg, anzuschliessen.


ITALIEN (11.-13.10.2011)
Erste Station war der Gardasee, anschliessend weiter nach Venedig und Grado. Zuerst mit immer wärmeren Temperaturen. Zu unserem Leidwesen änderte sich dies in Slowenien schlagartig.



SCHWEIZ (11.10.2011)
Am Morgen des 11.Oktober ging‘s vollgepackt mit Reisegepäck, Ersatzteilen und vor allem einer riesen Portion Vorfreude, von Steffisburg via Gotthard auf nach Italien.

3 Kommentare:

  1. Nun ist sogar das wachsame Auge der Versicherung online. Viel Glück euch beiden und immer gute Fahrt!

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  2. Hausgemachter Manti, mjam :-)

    Wünsche euch beiden noch weitere Abenteuer.

    Liebe Grüsse
    Korhan

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  3. Hoi zämä :)

    Ig bi hüt mit dim Schwöschterli im Zug gsi u ha dini Adresse vom Blog becho. :)

    Ig hoffe öich zwöine geits ganz guet uf öire Reis?! Dir heit wuuuuuunderschöni Fotos u ig bi gspannt was dir aus no erlebet zämä..
    viuuuu spass u gniessets ganz fescht..

    küssli u bis gli ume mau

    Lara

    Ps. e liebe gruess vo vom Chrigu ;)

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